Fertigungstechnisches Kolloquium Stuttgart

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Wissenschaft und Industrie präsentieren neue Ergebnisse während der AMB

Die Universität Stuttgart mit ihren Partnerinstituten der Fraunhofer-Gesellschaft ist der europaweit stärkste Forschungsstandort für Fertigungstechnik. Am 29. und 30. September 2010 stellen sie bei ihrem traditionellen wissenschaftlichen Kolloquium neueste Trends und Ergebnisse auf der Leitmesse für Metallbearbeitung – AMB – vor. Das „Fertigungstechnische Kolloquium Stuttgart“ (FtK) hat sich in seiner über 40jährigen Geschichte zu einer der wichtigsten Diskussionsplattformen für Wissenschaftler und Anwender aus der Industrie entwickelt.

Echtzeitsimulation, Potentiale der Energieeinsparung in der Fertigungstechnik, Ganzheitliches Energiemanagement in der Großserienproduktion, Produktpiraterie, synchrone Fabrik: Diese und viele weitere neue Entwicklungen und Trends in der Produktionstechnik werden auf dem FtK der Stuttgarter Fertigungstechnischen Institute vorgestellt. Unter dem thematischen Dach „Nachhaltige Technologien und Prozesse für Werkzeuge der Produktion“ sind folgende Schwerpunkte gesetzt:

Spitze auf dem Weltmarkt
„Unsere Region ist der Welt wichtigster Maschinenlieferant. Jede zweite Werkzeugmaschine Deutschlands kommt aus Baden-Württemberg und mit unserer Forschung tragen wir durch stetige Innovationen dazu bei, dass bereits heute 50 Prozent der Wertschöpfung und jeder dritte Arbeitsplatz in der Region aus diesem Bereich kommt“, so Professor Uwe Heisel, Vorsitzender der Gesellschaft für Fertigungstechnik. Die eigenfinanzierte Gesellschaft besteht aus sechs Instituten der Universität Stuttgart und zwei Partnerinstituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Seit 1967 tragen diese Forschungseinrichtungen, gemeinsam mit ihren Projektpartnern aus der Industrie, neueste Trends und Innovationen einer interessierten Öffentlichkeit aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vor und diskutieren ihre Forschungsergebnisse. Das FtK 2010 bietet den Teilnehmern zwei Tage lang etwa 40 hochkarätige Vorträge von Experten aus Forschung und Praxis sowie eine Ausstellung mit Präsentationen zu aktuellen Forschungsprojekten.

Einzigartige Forschung im attraktiven wirtschaftlichen Umfeld
Mit 700 Wissenschaftlern ist Stuttgart der stärkste produktionstechnische Forschungsstandort Europas. In Rankings schneidet die Stuttgarter Maschinenbau-Fakultät als ganze immer wieder hervorragend ab. Die Region Stuttgart ist für diese Forschungseinrichtungen ein äußerst attraktives wirtschaftliches Umfeld. Hier gibt es einerseits eine Fülle von interessierten Firmen, die wegweisende industrielle Projekte an die Universität vergeben. Auf der anderen Seite bieten sich den zahlreichen Studenten, die hier jedes Jahr ihr Ingenieurstudium abschließen, beste Karrierechancen.

Stuttgarter Impulse
Das FtK findet bereits zum dritten Mal während der AMB statt. „Diese Kooperation ist inhaltlich logisch, strategisch sinnvoll und für beide Seiten äußerst attraktiv und hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend bewährt“, so Heisel.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zum FtK 2010 in Stuttgart, dem größten Standort fertigungstechnischer Forschung in Europa, begrüßen zu dürfen.

Für die Veranstalter
Prof. Dr.-Ing. Uwe Heisel